Renaissancemenschen (dein-buntes-leben.de)

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future_is_now
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Renaissancemenschen (dein-buntes-leben.de)

Beitrag: # 5412Beitrag future_is_now
Freitag 8. März 2019, 17:22

https://dein-buntes-leben.de/ - 05. Mrz. 2019:

Die lange Reise zum normalen Menschen


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Es war einmal, so fangen alle Märchen an. Es war einmal ein Kind, das lebte in einem großen Königreich. Sein Vater war nicht der Schweinehirt und nicht der König, sondern ein ganz normaler Mann mit einem ganz normalen Beruf. Das Kind hatte auch keine Stiefmutter, sondern eine ganz normale Mutter, die ihre Kinder ganz normal liebte. Sie waren eine ganz normale Familie aus normalen Menschen, mit ganz normalen Problemen und ganz normalem Glück.

Das Kind fand das schrecklich!

Das Kind sehnte sich nach Aufregung, nach Abenteuern, nach dem Besonderen und Extravaganten. Es wollte unbedingt etwas besonderes sein. Nacht für Nacht träumte es vom aufregenden Leben in fernen Ländern, auf anderen Planeten, umgeben von anderen Menschen oder Wesen. Morgen für Morgen erwachte es enttäuscht in seinem normalen Bett, in seinem normalen Haus, in seiner normalen Welt. Viele Jahre ging das so, bis das Kind jemand anderem begegnete, der ebenfalls davon überzeugt war, ein ganz besonderer Mensch in einer langweiligen, ganz normalen Verkleidung zu sein. Die beiden führten begeistert stundenlange Gespräche miteinander, erzählten sich endlose Geschichten und waren sich ganz einig:

Man hatte sie sicher bei der Geburt vertauscht mit anderen, ganz normalen Menschen.

Mit Menschen, die jetzt vollkommen überfordert in einem abenteuerlichen Leben steckten, das gar nicht zu ihnen passte! Das kam den beiden sehr grausam vor. So machten sie es sich zur Aufgabe, diese ganz normalen Menschen zu finden und ihnen zu helfen. Sie begannen ihre Geschichten zu erzählen, von ihren Träumen zu sprechen und ihre Gedanken mit anderen Menschen zu diskutieren. Sie machten sich auf die Suche nach den erträumten Leben, nach den abenteuerlichen Umständen – immer in der Hoffnung, dort ihre Wechselbälger zu treffen.

Nach und nach, ganz leise und klammheimlich, wurde ihr Leben aufregender:

Sie begegneten so vielen verschiedenen normalen Menschen, machten Reisen in ferne Länder und erlebten echte Abenteuer. Sie führten ein extravagantes Leben, voller aufregender Begegnungen und atemberaubender Geschichten. Das war den beiden nur gar nicht bewusst. Sie waren so konzentriert darauf, ihre vertauschten Gegenstücke zu finden, dass sie einfach weitergingen, Schritt für Schritt, Tag für Tag, Gespräch für Gespräch. Erst spät im Leben fiel es ihnen auf, als ein paar junge Leute sie fragten, wie sie so weise geworden seien.

„Wir sind doch nicht weiser als ihr es seid. Wir haben nur mehr gesehen, mehr gehört und mehr gelebt.“

Sie erzählten weiter: „Eigentlich gehören wir zu ganz normalen Menschen aus ganz normalen Familien. Aber weil wir unser Leben lang voller Sehnsucht auf der Suche nach dem Besonderen und dem Einzigartigen waren, sind wir jetzt die Menschen, die wir als Kinder immer sein wollten!“ Die vielen Reisen in die Fremde, die vielen Begegnungen mit anderen, die vielen Gespräche an fremden Tischen unter fremden Sternen – ohne es zu wollen und ohne es zu wissen hatten die beiden genau das abenteuerliche Leben geführt, von dem sie als Kinder immer geträumt hatten.

Doch ihr Gefühl, so ganz und vollkommen anders zu sein, als die Menschen um sie herum dachten, das begleitete sie immer noch.

Auf geheimnisvolle Art und Weise hatte sich die Situation umgekehrt, aus den normalen Kindern die so gerne Abenteurer gewesen wären waren jetzt ganz außergewöhnliche Persönlichkeiten geworden, die sich als vollkommen normal empfanden! Das feierten die beiden mit einem großen Fest, zu dem sie ihre ganz normalen Familien, ihre ganz normalen Freunde aus aller Welt, ihre ganz normalen Reisebegleiter von allen Wegen und die neugierigen, ganz normalen jungen Leute einluden.
Und diese wunderbar einzigartigen normalen Menschen kamen alle! Es wurde gegessen und getrunken, es wurde getanzt und gelacht. Es gab natürlich auch ein großes Feuer und alle setzten sie sich darum herum und erzählten sich Geschichten und hörten einander zu.

Und wenn Du Dich beeilst, kommst Du noch rechtzeitig hin, um ein Schälchen Nachtisch zu bekommen und eine letzte Geschichte!

Herzlichst, wo immer Du gerade bist,
Unterschrift Johanna (c) Johanna Ringe

P.S. Dieses Märchen erklärt auch, dass im Grunde niemand Angst vor „normalen Menschen“ haben muss. Und warum es immer noch kein Buch mit der „Gebrauchsanweisung für normale Menschen“ gibt – auch wenn ich immer wieder danach gefragt werde! Oder?




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future_is_now
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12 Dinge, die Renaissancemenschen brauchen (dein-buntes-leben.de)

Beitrag: # 5414Beitrag future_is_now
Freitag 8. März 2019, 17:40

https://dein-buntes-leben.de/ - 05. Mrz. 2019:

12 Dinge, die Renaissancemenschen brauchen


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1. Unabhängigkeit

Renaissancemenschen, diese beweglichen Geister möchte sich nicht in Regeln eingezwängt fühlen. Schon gar nicht in Regeln, die ganz offensichtlich für andere Persönlichkeitsstrukturen gemacht sind. Am liebsten haben sie die Kontrolle über ihr eigenes Leben, über ihre Zeitpläne, ihre Arbeitsabläufe etc. Wenn sie sich dabei dann an die Regeln halten, aus freien Stücken, ist das nicht schlimm – Hauptsache sie sind unabhängig in ihren Entscheidungen.

2. Einen Sinn im Tun

Renaissancemenschen sind nicht dafür gemacht, einen Job einfach abzusitzen. Sie lassen sich nicht zu Erfüllungsgehilfen degradieren, sondern möchten aktiv auf ~ein Ziel hinarbeiten, dass ihren ethischen Vorstellungen entspricht. Am liebsten arbeiten sie an Positionen, wo sie messbare Veränderungen für die Gesellschaft oder den ganzen Planeten erreichen können. Einige wenige Ausnahmen arbeiten in sogenannten Brotjobs, um sich ein ehrenamtliches Engagement leisten zu können. Aber ihre Kraft werden sie immer an der Stelle investieren, wo ihr Handeln einen echten Unterschied macht.

3. Ein tiefes Verständnis ihrer eigenen Person

In ihrer tiefen Reflektiertheit lernen höchstbegabte Vielbegabte von Kindheit an den einen Menschen ganz genau zu verstehen, der ihr erstes und wichtigstes Forschungsobjekt ist: die eigene Person. Sie haben ein großes Interesse daran, Menschen zu begreifen, Beweggründe, Gedankenstrukturen, Gefühlsprozesse … All das interessiert sie brennend, und je genauer sie sich selbst kennengelernt haben, umso zufriedener sind sie.

4. Klarheit und Ordnung

Trotz ihrer vielen Interessen und kreativen Ausbrüche brauchen Renaissancemenschen eine Struktur in ihrer Umgebung. Die Bücher stehen vielleicht nicht alphabetisch sortiert im Regal, aber sie stehen normalerweise im Regal. Oder bilden saubere Stapel überall. Selbst wenn im Eifer des Gefechts der Schreibtisch aussehen mag wie eine Explosion, erstreckt sich die Kontrolle dieser Kreativen doch auf jeden Fall auf die Ordnung ihrer Dinge: Sie wissen genau wo ihre Dinge hingehören und kommen immer wieder zurück auf ihre Ordnung – selbst wenn diese für einen Außenstehenden nicht erkennbar sein mag.

5. Schönheit

Schönheit ist Nahrung für ihre Seelen. Sie sind nicht bereit, sich von hässlichen Dingen umgeben zu sehen, sondern streben immer nach Schönheit und Qualität. Ob sich das in der Harmonie ihrer Wohnungen, in Kunst an den Wänden, in ihrer eigenen Kleidung oder der Gartengestaltung ausdrückt, Renaissancemenschen sind Ästheten und brauchen Schönheit wie die Luft zum Atmen und das Wasser zum Trinken.

6. Struktur

Renaissancemenschen mögen sich nicht an die gleichen Regeln halten, wie andere, aber eine gewisse Struktur ist ihnen wichtig. Sie sind lieber vorbereitet auf das, was das Leben so bringt. Spontaneität kostet sie mehr Kraft, als eine zumindest lose Planung. D. h. nicht, dass sie keine spontanen Entscheidungen fällen, oder kurzfristige Veränderungen akzeptieren können, sondern dass beispielsweise eine Überraschungsparty keine gute Idee ist: vielleicht sind sie gerade ausgelaugt und müde und wollen sich zurückziehen, nachdem sie einen anstrengenden Tag nur mit dem Gedanken an den freien Abend durchgestanden haben. Auf der anderen Seite sind sie nicht dazu zu bewegen, ins Bett zu gehen, wenn es doch gerade so schön ist. Das gilt auch schon für die Kinder, die dann halt am nächsten Tag schlafen oder sich zumindest in ihr Zimmer zurückziehen.

7. Menschlicher Kontakt

Was man so tut und was man so lässt interessiert Renaissancemenschen nicht, höchstens als anthropologische Beobachtung. Sie möchten keine von Konventionen geregelten Kontakte mit anderen, sie möchten echte Begegnungen. Sie brauchen Menschen genau wie jeder andere auch, aber sie brauchen keine 400 Bekannten sondern eher vier Freunde, denen sie sich wirklich öffnen können. Ihre Freundschaften und Beziehungen sind oft unkonventionell und außergewöhnlich, sowohl was die Art und Weise als auch was die Beteiligten angeht. Ehrlichkeit, Authentizität und Integrität sind ihnen wichtiger als alle zivilisatorische Tünche.

8. Tiefe Gespräche

Das ist der folgerichtige nächste Punkt: es geht ihnen nicht um Konventionen oder Höflichkeitsfloskeln, es geht um Tiefe. Renaissancemenschen wollen verstehen, was Dich bewegt, was in Deinem Kopf und Deinem Herzen vor sich geht, woran Du glaubst, wie Deine Welt strukturiert ist, und was Dich wirklich brennen lässt. Sie hassen Small Talk, betrachten ihn als Zeitverschwendung und sind oft gar nicht dazu in der Lage. Aber sie sind in der Lage innerhalb eines Gesprächs einen anderen Menschen besser kennen zu lernen, als andere in zehn Jahren.

9. Mindestens eine Person, die sie wirklich versteht

Renaissancemenschen interessieren sich wie gesagt für Menschen als Forschungsobjekt, und sie werden wohl mit fast jedem Menschen, dem sie begegnen, ins Gespräch kommen können. Aber all die interessanten Gespräche ersetzen nicht das Wichtigste: einen Menschen, der sie wirklich versteht. Jemand, der ihnen wirklich folgen kann, der ihre Gedankengänge versteht, und ihre Beweggründe. Jemand, dem sie sich erklären können, aber oft nicht müssen. Dieser eine Mensch ist absolut notwendig für die geistige Gesundheit von Renaissancemenschen.

10. Zeit für sich allein

Für ihre geistige Gesundheit ist das Alleinsein und die Möglichkeit, sich zurückzuziehen mindestens genauso wichtig. Da Renaissancemenschen sich in permanentem intensiven Austausch mit ihrer Umgebung befinden, andere Menschen nicht ausblenden können, und meist hoch empathisch sind, brauchen sie viel Zeit zum Verarbeiten all dieser Eindrücke. Sie brauchen Zeit, um sich wieder selbst zu spüren, ihre Grenzen zu fühlen und sich zu regenerieren. Das kann auf andere sehr befremdlich wirken. Wer einem Renaissancemenschen bereitwillig Rückzugsmöglichkeiten und Zeit für sich alleine einräumt, gewinnt dessen ewige Zuneigung.

11. Ein Ventil für ihre Einsichten

Ihr Forschergeist ist kein Selbstzweck. Renaissancemenschen möchten ihre Erkenntnisse teilen, oft schreiben sie darüber oder ergreifen einen Beruf, in dem sie sie einsetzen können. In jedem Fall gravitieren Ratsuchende zu ihnen – in allen möglichen und unmöglichen Situationen, und oft gegen ihren Willen. Es ist, als würden sie eine Funktion in der Gesellschaft erfüllen, die nichts mit Beruf oder ähnlichem zu tun hat, und sich stets einen Weg sucht.

12. Ein Ventil für ihre Kreativität

Ihr Sinn für Schönheit verbindet sich oft mit ihrem Einfühlungsvermögen und ihrer Reflektiertheit zu Gedichten, Musik oder anderer Kunst. Renaissancemenschen sind sich dessen bewusst, dass nicht alle wesentlichen Dinge in Worte gefasst werden können, und suchen dann nach kreativen Möglichkeiten des Ausdrucks die weit über ihre Eloquenz hinausgehen. Wobei sie auch als Autoren in der Lage sind ihren Lesern verblüffend nahe zu kommen.

Findest Du Dich hier wieder?

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Workshops für (D)ein glücklicheres Leben (dein-buntes-leben.de)

Beitrag: # 5415Beitrag future_is_now
Freitag 8. März 2019, 17:48

https://dein-buntes-leben.de/ - 05. Mrz. 2019:

Workshops für (D)ein glücklicheres Leben


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Du erkennst Dich in der Suche nach Abwechslung, der Abneigung gegen Routine und der Begeisterung für die unterschiedlichsten Themen wieder – Du vermutest also, Du wärst vielbegabt? Hier auf meiner Website findest Du viele Informationen zu dem Thema, auch Literaturempfehlungen. Am deutlichsten und sinnvollsten lässt sich das aber immer noch im Austausch mit anderen vielbegabten Renaissance Seelen herausarbeiten. Darum biete ich auch dieses Jahr wieder Workshops an. (Für die Nicht-Vielbegabten gibt es unten auch noch was!)
Tagesworkshops und Abende – für jeden Geschmack und jeden Terminkalender etwas.

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Heute schon gestrahlt, Du Sonnenschein? (dein-buntes-leben.de)

Beitrag: # 5416Beitrag future_is_now
Freitag 8. März 2019, 17:51

https://dein-buntes-leben.de/ - 05. Mrz. 2019:

Heute schon gestrahlt, Du Sonnenschein?


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Wir sagen gerne von kleinen Kindern, dass sie Sonnenscheine sind. Dann gibt es auch noch diese Erwachsenen, die oft strahlen, und andere damit anstecken. „Sie ist ein richtiger Sonnenschein!“ Das hört man immer wieder. Dahinter stecken oft hochsensible Menschen, die so sehr auf ihre Mitmenschen eingeschwungen sind, dass es ihnen leicht fällt deren Stimmung zu heben. Oft fällt ihnen das sogar leichter, als ihre eigene Stimmung zu regulieren.

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Lass deiner Verarbeitung ihre Zeit! (dein-buntes-leben.de)

Beitrag: # 5417Beitrag future_is_now
Freitag 8. März 2019, 17:52

https://dein-buntes-leben.de/ - 05. Mrz. 2019:

Lass deiner Verarbeitung ihre Zeit!


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Alle Erfahrungen, die Menschen machen, müssen sie auch verarbeiten. Dazu brauchen wir mal mehr, mal weniger Zeit. Hochsensible brauchen grundsätzlich etwas mehr Zeit dafür, weil sie einfach wesentlich mehr Informationen ungefiltert oder weniger gefiltert aufnehmen als andere in einer vergleichbaren Situation. Je emotionaler und intensiver eine Erfahrung ist, umso wichtiger und komplexer ist auch die Verarbeitung.Selbst wenn es schöne Erfahrungen waren, bleiben es viele Eindrücke deren Verarbeitung schlicht Zeit braucht. Das kann dazu führen, dass Du Dich nach einem Urlaub fühlst, als bräuchtest Du einen weiteren Urlaub um Dich zu erholen. Wie kann es sein, dass Hochsensible nach einem ereignisreichen Zeitraum einfach länger brauchen, um all das zu verarbeiten was sie erlebt haben, als sie selbst glauben?Auch viele Hochsensible feiern gerne Geburtstage, gehen gerne tanzen und mögen Konzerte. Sie haben Hobbys, Familien und Freunde, und die gleichen …

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